Weimarer Verlagsgesellschaft

Friday, 26 September 2008

transfer-feininger-zeichnetDrei Themen stehen dabei im Vordergrund:
Zunächst Feiningers Karikaturen, welche 1906 / 1907 entstanden und in der Chicago Sunday Tribune abgedruckt wurden, des Weiteren Feiningers Vorliebe für Lokomotiven und Eisenbahnlandschaften. Die technische Entwicklung Anfang des 20. Jahrhunderts faszinierte ihn und regte Feininger zu einer Vielzahl von Zeichnungen an, die in der Zeit von 1901 bis 1913 entstanden. „Die Blaue Vier“, ein Zusammenschluss der Weimarer Künstler Wassily Kandinsky, Paul Klee und Lyonel Feininger gemeinsam mit dem russischen Maler Alexej von Jawlensky bilden das dritte Thema. Die auf menschlicher und künstlerischer Sympathie beruhende Verbindung der Künstler und ihrer Galeristin Emmy Esther Scheyer intendierte die Ausbreitung ihrer Ideen im Ausland, insbesondere durch Vorträge und Ausstellungen.

Lyonel Feininger zählt zu den begabtesten und produktivsten Zeichnern der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Oft nur mit wenigen Strichen konzentriert sich Feininger auf das Wesentliche und leistet mit seinen unverwechselbaren Zeichnungen einen wichtigen Beitrag zur Ästhetik der modernen Kunst.

Das Buch bietet dem Kunstliebhaber wie dem kunstinteressierten Laien eine Fülle an Anregungen, sich mit dem beeindruckenden Schaffen und der Persönlichkeit Feiningers auseinander zu setzen.

Jacobs, Elke (Hg.): Transfer – Feininger zeichnet, 128 Seiten, zahlr. Abb. und Dokumente, ISBN: 978-3-939964-31-5, 19,90 €


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