franz-liszt.3dWolfram Huschke

Franz Liszt

Wirken und Wirkungen in Weimar

392 Seiten
Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 15 x 22,7 cm
ISBN-13: 978-3-941830-11-0
EUR [D]  28,00

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Weimar war für den großen europäischen Musiker Franz Liszt (1811 – 1886) das Zentrum seines Lebens in dessen zweiter Hälfte, so wie die erste um Paris kreiste. Sein Wirken in Weimar gab dem Ort einen weithin beachteten, herausgehobenen Platz in der deutschen und europäischen Musikentwicklung. Um 1880 galt Weimar als „Mekka des Klavierspiels“, was in der Zeit vor der technischen Reproduzierbarkeit von Musik viel mehr bedeutete als heute.

Klavierspiel war der „Kulturhebel“, mit dem man alle Musik mittels Klavierbearbeitung spiel- und hörbar machte. Deshalb gehörte es grundsätzlich zu einer bildungsbürgerlichen Ausstattung breiter Schichten.

Der erste Teil des kenntnisreich geschriebenen Buches von Wolfram Huschke beschreibt das Aufeinandertreffen Liszts und seiner Welt, bezogen auf die Musikentwicklung in Europa und der Welt Weimars, welche durch die „klassische Zeit“ um 1800 vorgesprägt war. Der zweite Teil skizziert die Nachwirkungen des Lisztschen Wirkens in Weimar bis heute.

Wie ein elektrischer Schlag fuhr es durch den Saal, als Liszt hereintrat, … Er schien an das Instrument genagelt, aus dem die Töne strömten, sie kamen aus seinem Blut, aus seinen Gedanken; er war ein Dämon, der seine Seele freispielen musste. (Hans Christian Andersen)
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