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Michael Schultheiß, Julia Roßberg (Hg.)
Weimar und die Republik
Geburtsstunde eines demokratischen Deutschlands
- 256 Seiten
Hardcover
zahlreiche Abb. und Dokumente
Format: 15,5 x 23 cm
ISBN-10: 3-939964-45-X
ISBN-13: 978-3-939964-45-2 - EUR [D] 19,90
Weimar ist gemeinhin bekannt als Kulturstadt von Weltrang: als Stadt von Goethe und Schiller, als Musenhof Anna Amalias, als Stadt in der mit Bach und Liszt Musikgeschichte geschrieben wurde und in der mit dem Staatlichen Bauhaus die Wiege der modernen Architektur steht. Auch die erste Demokratie auf deutschen Boden trägt den Namen der Stadt, doch diese Tradition ist eine, der bisher am wenigsten gepflegten.
Das Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung nahm dies im Februar 2006 zum Anlass mit einem mehrjährigen Projekt die komplexen und schwierigen Wege zur Demokratie in Deutschland zu beleuchten.
Vom wissenschaftlichen Vortrag bis zur Ausstellung, vom Gespräch über geschichtliche Identitäten bis zur szenischen Darstellung bestimmter Ereignisse wurde sich seither in sehr verschiedenen Veranstaltungen dem Thema genähert. Das vorliegende Buch dokumentiert den schriftlichen Niederschlag dieser Veranstaltungen. Es ist somit keine Monographie über ein klar umrissenes Thema, sondern eine Sammlung verschiedener Aspekte der Entstehung und des Verlaufs der Weimarer Republik – unter dem Blickwinkel der politischen Bildung und der Verpflichtung zur Demokratie.
Der Titel „Weimar und die Republik“ verbindet zudem die kulturelle Tradition und den Aufbruch in die Moderne, die Weimars Geschichte und Kulturgeschichte wie ein roter Faden durchzieht.Immerhin war es der erste demokratische Staat in Deutschland, der unter dem Namen Weimarer Republik in die Geschichte einging. Das böse Ende dieses Staates wirft auch Schatten auf seinen Beginn, dennoch war es eine bemerkenswerte Leistung, wie wenige Monate nach Ende eines verlorenen Krieges und einem revolutionären Umsturz die Nationalversammlung im Frühjahr 1919 in Weimar eine demokratische Verfassung schuf.
- „Wir wollen uns dafür erkenntlich zeigen, daß diese Verfassung in der Geschichte Deutschlands und in der Weltgeschichte künftig den Namen 'Weimarer' Verfassung führen soll." (Conrad Haußmann)
Kommentare
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Jan
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Bernd Seybold
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Birgitt U. Euting
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Balthasar Walter
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Bernd Hohlbaum
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Hoffmannsegg
Bleibt zu hoffen, dass viele, auch handlichere, also mit weniger Seiten, gestaltete Werke zur und über die Weimarer Demokratiegestaltung erscheinen und publikumswirksam vermarktet werden!